Person

Person

Eine Person (persona [lat.] für hindurch tönen, durch die Maske sprechen) ist ein fiktives Konstrukt in einem fiktionalen System, denn Personen kommen in der Natur nicht vor, sie werden nicht von lebendigen Müttern geboren.
Köbler – Juristisches Wörterbuch 15. Aufl. S. 311 Zitat: „Person ist, wer Träger von Rechten und Pflichten sein kann (Rechtssubjekt, Rechtsfähigkeit). Natürliche Person ist der Mensch und zwar von der Vollendung seiner Geburt bis zu seinem Tod.“ Köbler unterscheidet weiterhin die natürliche und die juristische Person, wobei letztere eine, Zitat: „…rechtlich geregelte soziale Organisation (Zusammenfassung von Menschen oder Sachen)…“ ist und die natürliche Person dem Menschen „übergestülpt“ wird.
Das BGBEG definiert dazu in seinem Art. 10 unter Name, Zitat: „(1) Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört.“. Da wir im System mit einem Namen anstelle von unserem Familiennamen geführt werden, werden wir als Ding oder Sache, als (Rechts)Subjekt behandelt, denn Dinge, Sachen (Rem / Res) haben Namen, wohingegen lebendige Menschen aus einer Familie abstammen. Das bedeutet aus kommerzieller Sicht, dass die Benutzung des Namens (Eigentum des Staates, s.o.) entsprechende Rechte und Pflichten (Privilegien) generiert und damit auch die in den Statuten / AGB (auch genannt Gesetze / Verordnungen) des Staates festgelegten Gebühren, Steuern und Abgaben mittels der Person zu begleichen sind. Das Kontrollsystem agiert allgemein und u.a. im See-Handelsrecht, daher wird die Person auch als Schiff bzw. Vessel (siehe Black’s Law Dictionary) bezeichnet, mit dem sich der lebendige Mensch innerhalb des Systems kommerziell bewegen kann und soll zur Anreicherung und Maximierung von Profit für das System.
Die Geburt der Person wird bekundet und „quittiert“ durch die Geburtsurkunde, mit welcher der Name des lebendig geborenen neuen Menschen (Knabe und/oder Tochter) auf den Staat übertragen/registriert wird und einen Treuhandfond (Trust) erzeugt.